Verkaufsoffener Sonntag in Pfullendorf
- Michael Brzozowski
- 20. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Am Sonntag waren wir mit unserem Dinnete-Stand beim verkaufsoffenen Sonntag in Pfullendorf dabei. Schon um 7 Uhr morgens standen wir am Stadtforum in der Innenstadt zum Aufbau bereit. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, wie der Tag laufen würde. Der Wetterbericht hatte Gewitter angekündigt, dazu eher durchwachsene Aussichten. Entsprechend begann der Morgen mit etwas Vorsicht. Doch am Ende kam es ganz anders.
Schon beim Aufbau war spürbar: Das wird ein besonderer Tag. Pfullendorf kennt uns noch. Früher standen wir hier regelmäßig beim Wochenmarkt, und genau das hat man gemerkt. Viele Besucher blieben schon am Vormittag stehen, haben uns wiedererkannt, freundlich gegrüßt und sich gefreut, dass wir wieder da sind. Für uns sind das immer die schönsten Momente: wenn aus einem Standplatz ein Stück Vertrautheit wird.
Im Laufe des Tages füllte sich die Innenstadt immer mehr. Unter dem Motto „Pfullendorf denkt grün“ wurde die Altstadt von 13 bis 18 Uhr zur Flaniermeile. Die Geschäfte in der Innenstadt und im Seepark-Center hatten geöffnet, viele Besucher nutzten den Sonntag zum entspannten Bummeln, Schauen und Einkaufen. Überall in der Stadt war etwas geboten.
Besonders präsent war das Thema Nachhaltigkeit. Auf dem Stadtgartenvorplatz wurden große Maschinen und Technik rund um Forst und Holz gezeigt. Es gab Vorführungen moderner Holzernte, Holztransporte und Hackschnitzeltechnik. Auf dem Post-Parkplatz drehte sich vieles um Holzverarbeitung und Handwerk. Dazu kamen regionale Aussteller, Umweltbildung am Hechtbrunnen, Informationen zu Natur, Energie und regionalen Produkten. Pfullendorf hatte an diesem Sonntag vieles von dem gezeigt, was die Region ausmacht: Handwerk, Naturverbundenheit, praktische Ideen und eine starke Heimatnähe.
Und dann kam das Wetter. Oder besser gesagt: Es kam eben nicht so, wie angekündigt. Zwar fielen zwischendurch ein paar Tropfen, aber statt Gewitter gab es Sonne. Und was für eine. Aus der vorsichtigen Wetterlage wurde ein wunderschöner, fast schon sommerlicher Tag. Im Laufe des Nachmittags wurde es hell, freundlich und leicht. Am Abend lag eine richtig schöne Stimmung über der Innenstadt. Genau so ein Tag, an dem die Menschen gerne noch bleiben, noch eine Runde laufen, noch etwas essen, noch ein Gespräch führen.
Für uns hieß das vor allem: backen, backen, backen. Wir haben viele Stockbrote, Schnecken und natürlich jede Menge Dinnete frisch gemacht. Unser Stand war durchgehend gefragt. Es wurde gegessen, mitgenommen, erzählt, gelacht. Gerade diese Mischung macht solche Tage für uns besonders: Wir verkaufen nicht nur Essen, wir erleben mit den Menschen zusammen ein Stück Wochenende.
Dass viele frühere Marktbesucher wieder bei uns vorbeigeschaut haben, hat uns besonders gefreut. Manche Gesichter erkennt man sofort wieder, auch wenn einige Zeit vergangen ist. Dann reicht oft ein kurzer Blick, ein Lächeln, ein Satz — und man ist direkt wieder im Gespräch. Genau solche Begegnungen bleiben hängen.
Zum Abschluss haben wir noch einmal richtig Tempo gemacht. Die übrigen Dinnete haben wir am Ende des Tages für 5 Euro statt 7,50 Euro abgegeben, damit die Besucher sie noch mit nach Hause nehmen konnten. Das kam hervorragend an. Innerhalb kurzer Zeit war alles weg. Kein langes Einpacken, kein Restbestand, sondern ein sauberer Abschluss nach einem richtig guten Tag.
So konnten wir zufrieden zusammenpacken und wieder zurück zu unserer Zentrale nach Aulendorf fahren — mit leeren Blechen, guter Stimmung und dem Gefühl, dass sich dieser Sonntag rund angefühlt hat.
Pfullendorf war für uns mehr als nur ein Einsatz. Es war ein Wiedersehen mit einem vertrauten Ort, mit alten Kunden und mit einer Stadt, die an diesem Sonntag viel auf die Beine gestellt hat. Wir sagen Danke an alle, die vorbeigeschaut, gegessen, mitgenommen oder einfach kurz mit uns gesprochen haben.
Bis zum nächsten Mal — vielleicht ja wieder in Pfullendorf.
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